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Liebe Patientinnen und Patienten, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

Im Jahr 2006 wurde das Netzwerk FertiPROTEKT gegründet, das inzwischen auf den gesamten deutschsprachigen Raum ausgeweitet wurde. Es soll Frauen und Männern vor und nach einer Chemo- oder Strahlentherapie die Möglichkeit zu geben, sich nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen hinsichtlich ihrer Fruchtbarkeit beraten und ggf. auch Maßnahmen zum Schutz ihrer Fruchtbarkeit durchführen zu lassen.

Im Gegensatz zu Männern, bei denen die Konservierung von Spermien ein etabliertes Verfahren ist, existieren bei Frauen erst seit wenigen Jahren effektive Techniken zur Fertilitätsprotektion. Alle diese Techniken, die mit FertiPROTEKT weltweit erstmals in einem Land flächendeckend angeboten werden, werden in den Zentren des Netzwerk etabliert, weiter entwickelt und in ihrer Wirksamkeit überprüft. Entsprechend erfüllen alle Zentren des Netzwerks strenge Beratungs- und Therapiestandards (Kodex des Netzwerks), die ständig kontrolliert und optimiert werden.

Das Netzwerk umfasst derzeit überwiegend universitäre Zentren, die vor Ort und innerhalb des Netzwerks in enger Kooperation mit den Onkologen aller Fachrichtungen arbeiten. Weitere universitäre Zentren, Krankenhäuser und private Kinderwunschzentren, die den strengen, geforderten Qualitätsstandards folgen, schließen sich derzeit an.

Die Homepage von FertiPROTEKT gibt Ihnen die Möglichkeit, sich als Patientin und Patient im Patientenforum ( Grundlagen und Behandlungen )  und als Ärztin oder Arzt im Ärzteforum ( Grundlagen und Behandlungen ) über die Hintergründe und Behandlungen, deren Kosten und Wirksamkeit zu informieren. Auch erhalten sie Informationen über die Struktur des Netzwerks ( Über uns ), statistische Daten vom Netzwerk (Register) und die von uns empfohlenen  Kontaktadressen von FertiPROTEKT-Zentren ( Kontakte ). Im Jahr 2009 wurden offizielle Behandlungsempfehlungen durch die Mitglieder von FertiPROTEKT erstellt, die abgerufen werden können. Das Passwort-geschütze Intranet ist den Teilnehmern des Netzwerks vorbehalten. Sollten Ihnen Informationen auf der Homepage unklar erscheinen, oder bestehen Probleme mit dem Kontakt, der Beratung oder der Therapie in einem der genannten Zentren, so bitten wir um eine Mitteilung an die Koordinatoren.  

Wir hoffen, Sie mit der Homepage des Netzwerks ausreichend  zu informieren und wünschen Ihnen und Ihren Patienten Gesundheit und alles Gute,

Ihr FertiPROTEKT-Team

 



  Kontaktadressen 
 


Leitungsteam FertiPROTEKT:

  • Prof. Dr. med. Michael von Wolff, Bern  (Koordinator Medizin) 
    Michael.vonWolff@insel.ch
  • Prof. Dr. rer. nat. Markus Montag, Bonn (Koordinator Biologie) 
    Markus.Montag@ukb.uni-bonn.de
  • PD Dr. med. Markus Kupka, München
  • PD Dr. med. Dominik Denschlag, Freiburg
  • Prof. Dr. med. Frank Nawroth, Hamburg
  • Prof. Dr. rer. nat. Ralf Dittrich, Erlangen
  • Dr. med. Klaus Mayerhofer, Wien 

Kontaktadressen des Leitungsteams und aller Zentren des Netzwerks finden Sie auf der folgenden Homepage-Seite: Bitte anklicken: "Kontaktadressen"

 
  Aktuelles
05.03.2010 - Meilenstein bei der Kryokonservierung
Bei dem Jahrestreffen von FertiPROTEKT im März 2010 wurde ein Meilenstein in der ...

24.06.2009 - Empfehlungen
FertiPROTEKT hat Empfehlungen zur Durchführung von fertilitätsprotektiven Techniken und zu Behandlungsstrategien bei verschiedenen  ...

14.09.2008 - Die Homepage ist jetzt auch in englischer Sprache abrufbar
Da das Netzwerk FertiPROTEKT inzwischen auch international große Beachtung findet und sich die ...

23.07.2008 - Erweiterung des Netzerks auf den gesamten deutschsprachigen Raum
Aufgrund zahlreicher Nachfragen wurde beschlossen, das Netzwerk auf den gesamten deutschsprachigen Raum auszuweiten. ...

01.12.2007 - Broschüre ”Kinderwunsch und Krebs” seit November 2007 bei der Deutschen Krebshilfe erhältlich
Seit November 2007 gibt die Deutsche Krebshilfe einen eigenen Ratgeber der "Blauen Reihe" ...

Abschätzung der Ovarialschädigung durch verschiedene Chemotherapien - ein neuer Bluttest macht es möglich
Patientinnen, die eine Chemotherapie erhalten, sollten bei FertiPROTEKT einen Bluttest durchführen lassen. Das Anti-Müller-Hormon (AMH) wird ...

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